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Neuigkeiten
19.05.2015

Genossenschaftspreis 2015 verliehen

Drei Frauen aus der Schenkendorfstraße 21
und
die Hausgemeinschaft Pößnecker Straße 20
sind mit dem Genossenschaftspreis der Geraer Wohnungsbaugenossenschaften geehrt worden.
Gegenseitige Hilfe, Ehrlichkeit, Respekt und Friedfertigkeit - fragte man gestern bei der Verleihung des Genossenschaftspreis der Geraer Wohnungsbaugenossenschaften (WBG) nach dem Wesen einer guten Nachbarschaft, bekam man von den Preisträgern unabhängig voneinander beinahe gleichlautend diese Antworten.
Muss man sich zu diesen Tugenden auch manchmal zwingen? "Nein, das ist so drin, wir können gar nicht anders", sagt Helga Kühn aus der Schenkendorfstraße 21, die mit Renate Kirchhoff und Liane Möckel einen der mit 500 Euro dotierten Preise gewann.
Und gehört auch Augenzudrücken zu diesen Tugenden? "Ganz selten, wir haben Glück gehabt, die Leute hier sind alle sehr freundlich und rücksichtsvoll", sagt Erika Ruderisch, "Hausälteste" der ebenfalls prämierten Hausgemeinschaft Pößnecker Straße 20.
Dorthin, ins Grüne vor dem Lusaner Wohnblock, hatten die Vertreter der Wohnungsgenossenschaften gestern zur Preisverleihung eingeladen. Bei dieser werden jedes Jahr exemplarisch aus einer großen Anzahl von Vorschlägen jene Mitglieder ausgezeichnet, die den genossenschaftlichen Gedanken des guten Zusammenlebens durch ihr Engagement leben, wie Axel Bartzok, Vorstand der WBG Aufbau, noch einmal ins Gedächtnis rief.
So wurden die drei Damen aus der Servicewohnanlage der WBG Union in der Schenkendorfstraße von einer Nachbarin nominiert, die selbst von der großen Nachbarschaftshilfe der Frauen profitiere. "Sie sitzt im Rollstuhl und wir gehen mit ihr spazieren oder kochen zusammen", so Helga Kühn, selbst bereits über 90 Jahre alt. Zu Renate Kirchhoff habe sie gleich einen guten Draht gefunden, bestätigen beide. Die dritte im Bunde, Liane Möckel, konnte bei der Preisverleihung nicht dabei sein. Sie hatte zeitgleich einen Auftritt mit dem Chor "Unionslerchen". Das Geld, sagte Renate Kirchhoff, werde man für etwas Gemeinsames ausgeben - wofür, wird noch überlegt.
Bei der Hausgemeinschaft Pößnecker Straße 20, die sich durch das gute Wohlfühlklima und große Hilfsbereitschaft auszeichne, ist man da schon etwas weiter. "Wir haben uns vorher kurz beraten, es sollen alle davon profitieren, deshalb wollen wir vor dem Haus sechs bis acht Ziersträucher pflanzen lassen, etwas Attraktives", sagt Hans Süßenguth, der Wert auf die Feststellung legt, nur für diesen Tag als Sprecher der Hausgemeinschaft zu fungieren: "Ansonsten sind hier alle gleichberechtigt."
Und so hätten auch alle gemeinsam beschlossen, von dem Preisgeld 100 Euro für die Erdbebenopfer in Nepal zu spenden. Eine Geste, die die Genossenschaftsvorstände gleichermaßen überraschte und freute, so dass spontan entschieden wurde, jede Genossenschaft packt noch einmal 100 Euro als Spende obendrauf.



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